Blechbläser
Die Blechbläser sind eine Gruppe von Blasinstrumenten aus Metall, die durch das Schwingen der Lippen im Mundstück ihren Klang erzeugen. Sie werden in Orchestern, Blasorchestern und Brassbands eingesetzt und sind bekannt für ihren kraftvollen, strahlenden Klang.
Posaune
Die Posaune ist ein vielseitiges Blechblasinstrument mit markantem Klang – warm, rund, aber auch durchsetzungsstark. Sie wird in klassischen Orchestern ebenso eingesetzt wie in Blasorchestern, Big Bands, Jazzcombos oder moderner Popmusik.
Anders als bei anderen Blechbläsern entstehen die verschiedenen Töne durch einen Zugmechanismus, der stufenloses Gleiten zwischen den Tönen ermöglicht – das berühmte „Glissando“. Genau das macht das Spiel besonders lebendig und ausdrucksstark.
Einstiegsalter: ab 7 Jahren
Unterrichtsform: Einzel- oder Gruppenunterricht (z. B. AGs, Bläserklassen)
Euphonium (Tenorhorn)
Das Euphonium – auch Tenorhorn genannt – gehört zur Familie der tiefen Blechblasinstrumente. Es hat einen vollen, weichen Klang und spielt oft die verbindende Stimme zwischen Melodie und Bass – sowohl in Blasorchestern als auch in Kammerbesetzungen oder Solo.
Sein Klang ist vergleichbar mit einer warmen Mischung aus Trompete und Tuba. Der Einstieg fällt Kindern meist leicht, da das Instrument eine ergonomische Bauweise hat und gut an kleinere Hände angepasst werden kann.
Einstiegsalter: ab 7 Jahren
Unterrichtsform: Einzel- oder Gruppenunterricht (z. B. AGs, Bläserklassen)
Trompete
Die Trompete gehört zur Familie der Blechblasinstrumente und ist in Klassik, Jazz, Pop und Blasmusik gleichermaßen gefragt. Ihr strahlender Klang und die Vielseitigkeit machen sie zu einem beliebten Einstiegsinstrument. Der Unterricht umfasst Atemtechnik, Lippenspannung, Ventiltechnik und musikalisches Zusammenspiel. Der Einstieg ist auch über unsere Bläserklassen und AGs möglich.
Einstiegsalter: ab 6 Jahren
Unterrichtsform: Einzel- oder Gruppenunterricht (z. B. AGs, Bläserklassen)
Waldhorn
Früher hat man auf ausgehöhlten Tierhörner erste Töne gespielt. Daraus haben sich über die Zeit verschiedene Naturhörner ohne Ventile - Jagdhorn und Posthorn – entwickelt, die als Signalinstrumente eingesetzt werden. Ab circa 1830 gibt es die heute verwendeten Ventilhörner.
Das Horn wird mit einem Trichtermundstück gespielt. Dadurch, und durch die runde Form, entsteht ein besonders warmer und weicher Klang, der sich von anderen Blechblasinstrumenten unterscheidet. Als einziges Blechblasinstrument werden die Ventile beim Waldhorn mit der linken Hand bedient – die rechte Hand befindet sich im Schallbecher und nimmt Einfluss auf den Klang und die Tonhöhe.
"Zuhause" ist das Waldhorn im Sinfonie-Orchester und in der Blasmusik. Vielseitig eingesetzt wird das Horn in verschiedenen Kammermusik-Formationen. Ebenfalls wunderschön ist der weiche, samtige und zugleich volle Sound des Waldhorns in der Filmmusik.
Optimales Einstiegsalter: ab 6 Jahren